Unsere Erfahrung in Zahlen
So funktioniert das RISE License Cockpit
Lizenzbedarf vor dem Go-Live begründen
Vor jedem Go-Live müssen Sie den Lizenzbedarf über alle Systemlandschaften und Mandanten hinweg belastbar herleiten. Dabei zählt im RISE-Modell die vergebene Berechtigung, nicht die tatsächliche Nutzung. Mehrere Konten derselben Person dürfen den Bedarf daher nicht mehrfach erhöhen.
Wenn Berechtigungen, Vertragsmengen und Nutzungsinformationen je System getrennt betrachtet werden, entsteht eine schwer prüfbare Rechnung. Für Migrationswellen fehlt dann häufig ein nachvollziehbarer Nachweis, welche Personen den Bedarf auslösen und ob die vertraglich vereinbarten Mengen ausreichen.
Eine belastbare Grundlage für Lizenzentscheidungen
Bedarf je Person ableiten
Sie zählen Personen über System- und Mandantengrenzen hinweg nur einmal und vermeiden doppelte Bedarfsansätze durch mehrere Konten.
Vertrag gegen Bedarf stellen
Sie legen offen, wie sich der ermittelte Bedarf zu den vereinbarten Mengen verhält und worauf Ihre Entscheidung beruht.
Cutover-Nachweise vorbereiten
Sie führen für jede Migrationswelle Bedarf, geplante Maßnahmen und Vertragslage zu einem prüfbaren Nachweis zusammen.
Von Berechtigungen zur Lizenzklasse
Mit dem RISE License Cockpit leiten Sie den FUE-Bedarf nachvollziehbar her. FUE steht für Full Use Equivalent und bezeichnet die SAP-Lizenzeinheit. Das SAP-Regelwerk ordnet vergebene Berechtigungen einer Lizenzklasse zu. Developer, Advanced Use, Core Use und Self-Service beschreiben dabei unterschiedliche Umfänge der Berechtigung.
Sie verfolgen den Weg von der einzelnen Berechtigung über Rollen und Konten bis zur Person, zur Landschaft und zum Gesamtbedarf. Die höchste berechtigungsbedingte Lizenzklasse einer Person bestimmt den Bedarf.

Für wen ist RISE License Cockpit geeignet?
- Lizenzmanagement, das den FUE-Bedarf je Person herleitet, Vertragsmengen prüft und Entscheidungen gegenüber Fachbereichen belegt.
- SAP-Verantwortliche, die Berechtigungen über mehrere Systeme und Mandanten auf ihre lizenzliche Wirkung prüfen müssen.
- Programmleitungen in SAP-RISE-Migrationen mit vielen Systemlandschaften und Mandanten, die für jede Migrationswelle einen Cutover-Nachweis vorbereiten.
- Organisationen mit getrennten Auswertungen je System oder Mandant, die ihre Lizenzentscheidung auf eine gemeinsame Landschaftssicht stellen wollen.
Funktionen
Bedarfszahlen zurückverfolgen
Sie erklären jede FUE-Zahl bis zur auslösenden Berechtigung und sehen, welche Rolle, welches Konto und welche Person den Bedarf bestimmen.
Vertragslage bewerten
Sie vergleichen FUE-Bedarf und Vertragsmengen, während Engine- und Sondermetriken wie GTS, HCM, EWM und TM getrennt von FUE bleiben.
Rollenmaßnahmen prüfen
Sie bewerten vor einer Entscheidung, welche Personen betroffen sind, welche Berechtigungen eine niedrigere Lizenzklasse verhindern und welche Grundlage die Bewertung trägt.
Zielzustand konsistent planen
Sie rechnen mehrere Maßnahmen für dieselbe Person gemeinsam und verhindern, dass mögliche Einsparungen mehrfach angesetzt werden.
Entscheidungsgrundlagen offenlegen
- Importierte Exporte aus Benutzerstamm, Rollen, Rollenzuordnungen, Berechtigungswerten und Nutzung schaffen eine nachvollziehbare Datengrundlage.
- Fehlende oder nicht belegte Angaben bleiben als offen sichtbar, statt als Zahl geschätzt zu werden.
- Nutzungsaussagen enthalten Quelle und Zeitraum, damit Fachbereiche ihre Eignung für eine Rollenmaßnahme bewerten können.
- Verhältniswerte und Preisannahmen bleiben für die eigene Lizenzbewertung einsehbar und festlegbar.
So läuft die Einführung
Exporte bereitstellen
Ihr Lizenzmanagement und die verantwortlichen Fachbereiche stellen die verfügbaren Exporte zu Benutzern, Rollen, Berechtigungen und Nutzung bereit.
Personen und Vertragsmengen prüfen
Ihre Verantwortlichen prüfen die Zuordnung von Konten zu Personen und hinterlegen die vertraglich vereinbarten Mengen.
Maßnahmen fachlich entscheiden
Die zuständigen Verantwortlichen bewerten die fachliche Entbehrlichkeit geplanter Rollenmaßnahmen und setzen beschlossene Änderungen selbst um.
Aus der Praxis
„Das Wertvollste an der Zusammenarbeit ist nicht die reine Abarbeitung von Projekten. Es ist, als säße unser fester Ansprechpartner von mindsquare mit uns in einem Boot. Gute Absprachen, hohe Flexibilität und Erreichbarkeit: das macht diese Partnerschaft für uns aus.“
Heike Cassel und Silke BieberSalesforce-Administratorinnen, NORDWEST Handel AG
Ihre Lizenzentscheidung vor dem nächsten Cutover absichern
Klären Sie, wie Sie FUE-Bedarf, Vertragslage und geplante Rollenmaßnahmen über Ihre Migrationslandschaft hinweg nachvollziehbar bewerten.
FAQ
- Ersetzt RISE License Cockpit die SAP-Berechtigungsverwaltung?
- Nein. Sie bewerten importierte Informationen aus Benutzerstamm, Rollen, Rollenzuordnungen, Berechtigungswerten und Nutzung für die Lizenzentscheidung. Die Verwaltung von Berechtigungen bleibt bei den zuständigen Verantwortlichen.
- Arbeitet RISE License Cockpit mit direkten SAP-Anbindungen?
- Der aktuelle Stand arbeitet mit importierten Exporten. Der Import ist so angelegt, dass weitere Quellen angeschlossen werden können.
- Wie werden Personen mit mehreren Konten bewertet?
- Konten derselben Person werden über System- und Mandantengrenzen hinweg zusammengeführt. Für den Bedarf zählt die Person einmal; maßgeblich ist ihre höchste berechtigungsbedingte Lizenzklasse.
- Wie sicher sind vorgeschlagene Rollenmaßnahmen?
- Vor der Entscheidung sehen Sie betroffene Personen, weiterhin auslösende Berechtigungen und die Grundlage aus Nutzungsdaten. Mehrere Maßnahmen für dieselbe Person fließen gemeinsam in die Zielrechnung ein.
- Wer setzt beschlossene Rollenmaßnahmen um?
- Das RISE License Cockpit plant und bewertet Maßnahmen. Die fachlich und technisch verantwortlichen Stellen entscheiden über Änderungen und setzen sie selbst um.
- Wie werden Datenlücken behandelt?
- Angaben ohne belegte Quelle bleiben als offen gekennzeichnet. Dadurch unterscheiden Sie belastbare Werte klar von Informationen, die vor einer Entscheidung noch ergänzt werden müssen.
- Was gehört zu einem Nachweis am Cutover-Gate?
- Sie legen den Bedarf, die zugrunde liegenden Berechtigungen, den Vergleich mit den Vertragsmengen und die geplanten Maßnahmen für die jeweilige Migrationswelle offen.
Sie haben Interesse an diesem Angebot?
Kontaktieren Sie uns noch heute um Ihren konkreten Use Case zu besprechen. Einer unserer Experten wird sich zeitnah bei Ihnen melden.
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