SAP Systeme deinstallieren mit dem SAP Software Provisioning Manager

Mein Kollege Tobias Harmes hat in seinem Blogbeitrag “SAP Solution Manager 7.1 sapinst – SPM anstelle Installation Master” anhand des SAP Solution Managers 7.1 gezeigt, dass die SAP zunehmend den SAP Software Provisioning Manager zur Installation ihrer Produkte verwendet anstelle des altbekannten Installation Masters.

Aber auch bei der Deinstallation von SAP Systemen kommt der SAP Software Provisioning Manager zum Einsatz.
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SAP Solution Manager 7.1 sapinst – SPM anstelle Installation Master

Wer dieser Tage einen Solution Manager 7.1 sapinst sucht, dürfte über die zum Jahreswechsel 2013 durchgeführte Umstellung der Vorgehensweise von SAP NetWeaver Installationen stolpern. Die Installationsmedien sind alle wie gewohnt nummeriert und verfügbar – bis auf den Installation Master mit dem sapinst. Die Lösung hierfür ist das Werkzeug Software Provisioning Manager (SPM) aus dem SL Toolset im SAP Support Portal, diesen lädt man zusätzlich herunter und nutzt ihn für die Installation anstelle des Installation Masters. Leider sind derzeit noch nicht alle Master- und Installation Guides aktualisiert.

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Gefahren einer SAP Parametertransaktion

Ein Kollege von mir hat mich auf einen interessantes Verhalten bei einer SAP Parametertransaktion für die SE16 (Tabellenanzeige / Data Browser) hingewiesen. Parametertransaktionen erlauben bestimmte Transaktionen mit Parametern vorzubelegen – dies ermöglicht die Nutzung von an sich kritischen Transaktionen wie der SE16, weil der Anwender direkt auf die gewünschte Tabelle oder View geleitet wird. Es gibt aber Situationen, wo dieser Mechanismus fehlerhaft oder nicht wie erwartet reagiert.

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Traces sammeln und anzeigen für SAP AS Java 6.40 bis 7.11

Von einem Kollegen habe ich einen Tipp auf den Hinweis 1045019 bekommen. Dort wird ein Web-Diagnose-Tool zum Sammeln von Trace-Dateien angeboten. Nicht immer hat man einen Solution Manager Diagnostics mit Trace Analysis im Zugriff. Da das manuelle Tracen im AS Java Umfeld nicht wirklich Spaß macht (und teilweise mangels Zugriff auch nicht gestattet ist), habe ich mir das Tool mal auf einem Solution Manager 7.1 angesehen. Eines vorweg: man benötigt einen Flash-fähigen Browser.

Vor der Nutzung muss man das .sda-File aus dem Hinweis installieren. Bis 7.02 kann man das über den SDM deployen, für 7.10 und 7.11 geht man über die telnet shell. Für die Nutzung des Trace Collectors ist im Hinweis sogar ein Mini-Flash-Tutorial angehängt.

Nach dem Deploy geht man auf http://<Host>:<Port>/diagtool/tc

Nun kann man für ausgewählte Server Nodes die gewünschten Trace-Ablageorte auswählen, die gesammelt werden sollen. Danach genügt ein Klick auf den Start-Button und die Sammlung wird gestartet.
Web-Diagnose-Tool zum Sammeln von Trace-Dateien

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MaxDB 7.8 Passwort-Reset

Wer kennt das Problem nicht? Man arbeitet auf den unterschiedlichsten Systemen, hat unzählige Benutzer und dementsprechend mindestens so viele Passwörter, die man sich merken muss. Jetzt gibt es natürlich nützliche Tools, die einem an dieser Stelle das Leben erleichtern (dazu später mehr). Aber was, wenn man kein Tool im Einsatz und das Passwort vergessen hat? Oft kann man das Passwort zurücksetzen lassen und erhält dann eine E-Mail mit dem neuen Passwort.

Bei SAP, genauer gesagt bei der MaxDB, ist das aber etwas anders. Sollte man das, bei der Installation des SAP-Systems, angelegte Masterpasswort vergessen haben oder sollte es aufgrund anderer Umstände ungültig sein, hat man keine Möglichkeit mehr auf die Datenbank zuzugreifen. Dies ist vor allem dann erforderlich, wenn zum Beispiel die Datenbanklog vollgelaufen ist oder die Datenbank einfach nicht über den Service automatisch gestartet wurde.

Doch was ist die Konsequenz? Die Konsequenz ist ein nicht startendes SAP-System, das in einem solchen Szenario noch einmal komplett neu aufgesetzt werden müsste. Falls man einen Wiederherstellungspunkt in Petto hat, dann herzlichen Glückwunsch, man verliert nur die Daten nach diesem Zeitpunkt. Doch falls es kein Backup gibt, ist es aus und vorbei. Richtig?! Falsch!

Es gibt eine Methode das Passwort der MaxDB zurückzusetzen, die ich im Folgenden beschreiben werde. Alles was man dazu braucht ist  der “Hex Workshop” Hex-Editor, den man unter http://www.hexworkshop.com/  herunterladen kann.

  1. Als erstes muss man mit dem Hex Editor die .upc Datei öffnen, in der die Benutzerprofile binär gespeichert sind. Die Datei hat die Form DBNAME.upc. Wichtig ist, dass die Datei im little Endian Modus (siehe Screenshot) bearbeitet wird.
  2. Danach sucht man nach dem Benutzer Control und macht dort die Angaben, wie sie auf dem Screenshot zu sehen sind. Die erste Werte werden zwischen 18 00 und der zweiten 18 geändert. Der zweite Eintrag beginnt hinter 43 52 59 50 54 04 18 und steht auf der rechten Seite für CRYPT.. . Durch die Änderungen wird das Passwort für den Benutzer Control auf password gesetzt. Natürlich funktioniert dieses Vorgehen für jeden Benutzer, der sich in der .upc Datei befindet.
  3. Server neu starten.
  4. Falls nicht bereits vorhanden, muss man sich jetzt noch den MaxDB Database Manager installieren und im Anschluss folgende Eingabe in der Konsole machen. Pfad zum MaxDB Database Manager Ordner in dem die dbmcli.exe liegt. C:[…]>dbmcli -d DBNAME -u control,password user_put control password=password.
  5. Nachdem die Eingabe bestätigt wurde wechselt man in das SAP Verzeichnis, in dem die aktuelle Version der dbmcli.exe liegt und macht dort die Angaben wie folgt;  C:[…]>dbmcli -d DBNAME -u control,newpassword user_put control password=newpassword. Dadurch bleiben die Daten konsistent.

    Eingaben im Hex Editor

 

Zum Schluss muss man sich nur noch über das Developer Studio mit dem geänderten Benutzer und dem neuen Passwort anmelden und hat wieder vollen Zugriff auf die Datenbank.

Wie eingangs schon erwähnt gibt es nützliche Tools, um sich das Leben einfacher zu gestalten. Das Tool meiner Wahl heißt “KeyPass” und kann unter http://keepass.info/  heruntergeladen werden. KeyPass ist eine Passwortdatenbank mit der alle Passwörter verwaltet werden können. Neben unzähligen nützlichen Features ist der große Vorteil, dass man sich nur noch das Passwort für den Zugriff auf KeyPass merken muss und somit das Risiko Passwörter zu vergessen minimiert wird. Das Passwort für KeyPass sollte aber nicht vergessen werden, da dort ein Passwort-Reset bzw. -Recovery nicht mehr möglich ist.

SAP Emailversand einrichten und testen

Immer mal wieder nötig, hier eine kurze Anleitung:

Die wichtigsten Transaktionen:

SCOT – SAPconnect Administration / SMTP Konfiguration

SOST – Übersicht Sendeaufträge

1. Mailserver ermitteln: es werden Hostname/IP und SMTP-Port benötigt, in der Regel Port 25

2. In die Transaktion SCOT gehen und Doppelklick auf den SMTP Knoten machen. Dabei beachten: die SCOT ist mandantenabhängig.

SAP Transaktion SCOT - SAPConnect SMTP Knoten

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Änderung der Produktversion in der SMSY

Nach einem Upgrade auf NetWeaver / ECC 6.0 kann es erforderlich sein, die Produktversion eines Systems in der Systemlandschaft des Solution Managers (System Landscape) manuell zu ändern.

Dafür geht man in die Transaktion SMSY und wählt “Objekt auswählen”.

SAP SMSY Systemlandschaft

Hier wählt man das Produktsystem aus, dass man ändern möchte, üblicherweise entspricht das der SID des SAP-Systems.

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Datenbankgröße wird im EarlyWatchAlert und DBACOCKPIT nicht angezeigt

Nach einem Upgrade von R/3 4.7 auf ECC 6.0 werden im EarlyWatchAlert keine Informationen über die Datenbankgröße mehr angezeigt. Das ERP-System läuft mit einem SQL Server 2005.

In der neuen Transaktion DBACOCKPIT wird der Fehler “SQL-Fehler 208 Invalid object name ‘sap_tabstats’” gemeldet, wenn man die Tabellenstatistiken aufruft. Der Hinweis 1027512 enthielt den richtigen Wink:

Die Jobkonfiguration für die neue Datensammelmethode für die Tabellengrößenhistorie können Sie über “DBACOCKPIT -> Platz -> Historie -> Tabellengrößenhistorie -> Job-Konfiguration” aufrufen.
[…]

Der Name des SQL-Agent-Jobs lautet SAP CCMS_<sid>_<SID>_Update_Tabstats.

Genau dieser Job (im Enterprise Manager unter SQL Server Agent>Jobs einsehbar) ist permanent auf einen Fehler gelaufen. Der Grund dafür war, dass die unterliegende Datenbank noch mit einem Default-Schema dbo arbeitet. Zu sehen war das auch an den Job-Namen: CCMS_dbo_<SID>_*. Allerdings gab es für den Datenbankuser dbo keinen Login.

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